Düfte & ätherische Öle

Gerüche sind ein nicht wegzudenkendes Instrument im Leben und haben für uns Menschen verschiedene Funktionen. Funktionen, die uns bewusst sind, wie zum Beispiel die Funktion der Freude - eine wohlriechende Blume, herrlich duftende mediterrane Kräuter - aber auch die der Warnung - eine abgelaufene Milch, die nicht mehr trinkbar ist, oder ein entstehendes Feuer in der Wohnung.

 

Düfte beeinflussen unseren Körper aber auch auf eine ganz andere Art und Weise. Die kleinen Moleküle, aus denen die Düfte bestehen, greifen direkt auf unseren Körperstoffwechsel ein und verändern so Prozesse in unserem Körper. Dies zu nutzen versteht die Aromatherapie, welche mit hochkonzentrierten Pflanzenessenzen arbeitet.

 

Dass ätherische Öle hochkonzentrierte Pflanzenessenzen sind, zeigt folgendes Beispiel: Für 1 Tropfen Rosenöl benötigt man ca. 60 Rosenköpfe. 

 

Ätherische Öle werden im Sekundärstoffwechsel einer Pflanze hergestellt. Früher vernachlässigt, weiss man heute um die Bedeutsamkeit der sekundären Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit. Doch nicht nur uns dienen diese Stoffe, sondern auch - oder vor allem - der Pflanze selbst. 

 

Hier ein Beispiel zum Staunen und Schmunzeln:

Eine Kuh geniesst gemütlich eine Mahlzeit vom Johanniskraut. Dauert diese länger, kann die Pflanze ihren Geschmack so verändern, dass es für die Kuh ungeniessbar wird und diese davon ablässt  - ätherische Öle als Abwehrwaffe. 

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